Gründungscommuniqué der Kurpfälzischen Befreiungsaktion (KU.BA)

EINLEITUNG EINER NEUEN ZEIT

 

Das hier ist kein Witz!

Die einst so große und stolze Kurpfalz befindet sich heute – Anno 2015 – in einem Geflecht abscheulicher Umstände! Seit nunmehr über 200 Jahren leidet unsere Heimat an der entwürdigenden Unterjochung unter das sogenannte „Großherzogtum“ Baden (welches sich seinerseits seit jeher durch die gänzliche Abwesenheit kultureller, sprachlicher sowie intellektueller Mindeststandards auszeichnet). Die Zerschlagung der historischen Kurpfalz in Folge des Reichsdeputationshauptschlusses im Jahre 1803 hat nichts als Unheil über die kurpfälzische Bevölkerung gebracht. Bezeichnend ist jedoch, dass es das Badenser Pack nicht selbst war, welches die Kurpfalz seinerzeit im Kampfe erobern konnte, sondern dass die neue Gebietseinteilung als Resultat imperialistischer napoleonischer Kriegsführung vorgenommen wurde. Ein abscheulicher Akt der Fremdbestimmung, der dazu führte, dass die linksrheinische Kurpfalz fortan als französisches und die rechtsrheinische Kurpfalz als badisches Territorium deklariert wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Kurpfalz mit der Gründung der sogenannten Bindestrich-Bundesländer „Rheinland-Pfalz“ und „Baden-Württemberg“ die Chance verwehrt, als eigenes Bundesland in ihre historischen Grenzen zurückzukehren. Stattdessen dokumentieren und manifestieren diese Konstrukte allein schon durch ihre Namen die Unterdrückung der Kurpfalz. Nebst der schändlichen badischen Besatzung leiden die rechtsrheinischen kurpfälzischen Gebiete seit nunmehr knapp 70 Jahren zusätzlich unter württembergischer Fremdbestimmung aus dem erbärmlichen Stuttgart. Ein besonders eindrückliches Beispiel dieser Niedertracht zeigt sich im versuchten Diebstahl am geistigen Eigentum des Automobils durch die Spätzlefresser.

Heute stellt der Rhein, welcher einst als Lebensader durch die blühende Landschaft der Kurpfalz floss, eine unzumutbare Begrenzung des kurpfälzischen Lebensraums dar. Schande! Unser Drang nach Freiheit und Selbstbestimmung ist eingeschränkt und wird unterdrückt. Doch er war nie ganz tot! Schon lange ist klar, dass er sich irgendwann wieder Bahn brechen wird, auf dass diese stolzen Menschen ihrer ursprünglichen Größe wieder gewahr werden. Das Ende der Geschichte ist noch nicht erreicht. Dies ist der Anfang des Aufbruchs in eine neue Zeit.

Die Kurpfälzische Befreiungsaktion (KU.BA) fordert:

  • Eine Rückbesinnung aller Kurpfälzer auf die historische Größe ihrer Heimatregion!
  • Als erster Schritt zur Unabhängigkeit: Unverzügliche Umbenennung der „Metropolregion Rhein-Neckar“ in „Freie Region Kurpfalz“!
  • Politische Selbstbestimmung für die Kurpfalz (Langfristig: Lossagung von der BRD und vollständige Autonomie, Mannheim wird wieder Hauptstadt der freien Kurpfalz)!
  • Ludwigshafen soll zu Mannheim eingemeindet werden und die Innenstadt wieder ihren historischen Namen „Mannheimer Rheinschanze“ zurückerhalten!
  • Sofortiges Verbot öffentlicher Auftritte Ingo Wellenreuthers und anderer badischer Besatzungspolitiker in der Kurpfalz!
  • Sofortiges Sendeverbot für ein badisches Propagandaradio, welches sich namentlich der Regenbogenpresse zugehörig zeigt!
  • Die Brauerei „Eichbaum“ soll zur kurpfälzischen Staatsbrauerei ernannt werden! Neben dieser sollen in der Kurpfalz im Regelfall nur regionale Biere konsumiert werden. Der Ausschank überregionalen Gerstensaftes soll nur mit Ausnahmegenehmigungen gestattet sein.
  • Sämtliche Weinanbaugebiete, welche auf kurpfälzischer Gemarkung liegen, sollen ihren Wein nicht mehr unter dem schändlichen Namen „badischer Wein“ verkaufen dürfen!
  • Die unverzügliche Umbenennung des Rudervereins „MaRuBa“ in „MaRuKu“ und der Chemiefabrik „BASF“ in „KASF“!
  • Untersagung der Einfahrt in die Kurpfalz für alle Personenkraftfahrzeuge mit badischen oder schwäbischen Kennzeichen (in Ausnahmefällen kann durch die Erhebung einer Maut eine Durchfahrt gestattet werden)!
  • Sämtliche „Baden verboten!“-Schilder sollen zukünftig nicht nur an kurpfälzischen Gewässern, sondern auch an den Ortseinfahrten der Grenzgemeinden der „Freien Region Kurpfalz“ angebracht werden!
  • Kurpfälzer baden zukünftig grundsätzlich nicht mehr, sie wässern sich oder gehen schwimmen!
  • Alle kurpfälzischen Fabriken sollen ihren historischen Namen (Benz statt Daimler, Zewa statt SCA, Boehringer statt Roche, Lanz statt John Deere, Mannheimer Motorenwerke statt Caterpillar usw…) zurückerhalten!
  • Das sogenannte „Mannheimer Oktoberfest“, seines Zeichen Ausdruck des bayrischen Imperialismus, soll verboten und stattdessen das „Neckarstädter Dampfnudelfest“ auf die ihm zustehende Größe erweitert werden!
  • Die Borelly-Grotte darf nicht geschlossen werden!
  • Die Mannheimer Kiosk-, Trinkhallen-, und Kneipenkultur gilt es als schützenswertes Kulturgut zu verteidigen. Insbesondere das Kiosk „Zum Tannenbaum“ im Gründungshaus des Sportverein Waldhof Mannheim  1907 e.V., die Kneipe „Café Rimini“, sowie die Kult-Trinkhalle „Schifferhäusl“ verdienen besonderen Schutz!

Die KU.BA behält sich vor, bei gegebenem Anlass diesen Forderungskatalog zu ergänzen.

Wenn auch DU ein Unabhängigkeitsaktivist und Freiheitskämpfer für eine autonome Kurpfalz werden möchtest, dann schließe dich der KU.BA-Bewegung an. Wir sind die Zukunft!

 

KU.BA libre!

Mannheim-Waldhof, den 19.09.2015